Rechtsschutzversicherung für wen sinvoll?
Eine Rechtsschutzversicherung kann man jeweils über eine oder mehrere Sparten abschließen. Sie ermöglicht, dass im Falle eines Rechtsstreits die Rechtsanwalts- und Prozesskosten teilweise oder voll von der jeweiligen Versicherung übernommen werden.
Teilweise bedeutet, dass nicht alle Risiken versichert sind. Man kann aber auch eine Selbstbeteiligung wählen, denn dann ist der Versicherungsumfang wesentlich höher.
Der Leistungsumfang einer Rechtsschutzversicherung ist abhängig von dem zu versicherten Wagnis, d.h. dass z.B. bei einem Verkehrsrechtschutz nach einem Unfall der anschließende Rechtsstreit versichert ist. Dann gibt es die Mietrechtsschutzversicherung, die bei einem Streit zwischen Vermieter und Mieter die Anwaltskosten des Vermieters trägt.
Man kann sich auch mit einer Privatrechtsschutzversicherung absichern, wenn man das Recht auf privater Ebene durchsetzen muss, so beispielsweise bei einer Verleumdungsklage.
Die Kosten einer Rechtsschutzversicherung sind je nach Anbieter unterschiedlich hoch. Man sollte auf jeden Fall das Preis-Leistungsverhältnis genauestens anschauen, damit im Falle eines Rechtsstreits auch die Kosten in voller Höhe übernommen werden.
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